HIV/AIDS

deen

Namibia liegt im südlichen Teil Afrikas und gehört wie seine Nachbarn Südafrika, Simbabwe und Sambia zu den von HIV/AIDS am schwersten betroffenen Ländern der Welt. Mit 17% HIV-positiven Menschen der Gesamtbevölkerung hat Namibia sogar die vierthöchste Infektionsrate weltweit.

Die diversen staatlichen und durch internationale Organisationen initiierten Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen haben zu einer Stabilisierung dieser Quote geführt haben. Dennoch ist HIV gerade in ländlichen und von geringem Bildungsstand und hoher Arbeitslosigkeit geprägten Gebieten wie der Erongo-Region, in der auch Omaruru gelegen ist, noch immer auf dem Vormarsch.

Durch eine medikamentöse Behandlung während der Schwangerschaft ist es inzwischen möglich das Ansteckungsrisiko von ungeborenen Kindern im Mutterleib auf unter 4% zu senken. Die landesweite Infektionsrate von Mutter zu Kind liegt aufgrund der oben geschilderten Problematik trotzdem noch immer bei etwa 12%.

Bedingt durch die epidemischen Ausmaße der Krankheit in Namibia gibt es eine Vielzahl an Waisen und Halbwaisen sowie an Kindern, deren Eltern krankheitsbedingt nicht in der Lage sind sich angemessen um ihre Kinder zu kümmern. Die bestmögliche medizinische Versorgung aller unserer Kinder, HIV-positiver wie HIV-negativer ist einer der Kernpunkte unserer Arbeit, gerade bei den HIV-positiven Kindern ist jedoch auch der seelsorgerische Aspekt sehr wichtig.