Geschichte

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Die Geschichte des Omaruru Children’s Haven beginnt im Jahre 2001 mit dem Engagement des katholischen Priesters Johannes Neudegger. Nachdem er schon mehrere Jahre in missionarischer Tätigkeit in Namibia beschäftigt gewesen war und diverse soziale Projekte initiiert hatte, gründete er in Omaruru ein Heim für Straßen- und Waisenkinder, welches von ihm und zunächst einer Hausmutter geführt wurde.

Im Jahr 2004 wohnten bereits 17 Kinder und zwei Hausmütter im Omaruru Children’s Haven. In diesen Zeitraum fällt auch der Beginn des Engagements von Hartwig von Seylitz und der Rotary Clubs Segeberg und Rotenburg-Melsungen, die seitdem gemeinsam den Omaruru Children’s Haven finanziell und ideell unterstützen.

Im Jahr 2005 wurde der Omaruru Children’s Haven dann in eine eigenständige Koerperschaft namibischen Rechts überführt, um den gesetzlichen Anforderungen genüge zu tun und das Bestehen des Waisenhauses von engagierten Einzelpersonen unabhängiger zu machen.

Zwischen 2006 und 2008 wuchs und veränderte sich der Omaruru Children’s Haven weiter. So wurde ein Nachbargrundstück gekauft um mehr Lebensraum für die stetig wachsende Kinderschar  zu schaffen. Von 2009 bis 2012 wuchs die Anzahl der Kinder im Omaruru Children’s Haven von 20 auf 35 und die Zahl der Hausmütter von zwei auf fünf.  Aber auch der Omaruru Children’s Haven wurde professioneller. So wurden ein Gewächshaus, ein Computerlabor und eine Werkstatt gegründet, um das Bildungsangebot für die Kinder zu verbessern. Im Juli 2012 wurde schließlich das erste Haus nach dem familienbasierten Modell, welches auch die SOS-Kinderdörfer praktizieren, in Betrieb genommen.